Ostinstitut Wismar

Recht – Wirtschaft – Politik in Osteuropa

Das Ostinstitut beobachtet und analysiert die rechtliche, wirtschaftliche und politische Entwicklung in Osteuropa, im Kaukasus und in Zentralasien. Unsere wissenschaftlichen Aufsätze, Kurzberichte, Gutachten, Beiträge, Podcasts und Videos richten sich an Wissenschaftler, Studierende gleichermaßen wie an Vertreter aus Politik und Wirtschaft, die mit dem Thema Osteuropa befasst sind.

 

 

Seit dem 24. Februar 2022 ist alles anders – nicht nur in der großen Weltpolitik, sondern auch bei unserem Institut. Der unfassbare Überfall Russlands auf die Ukraine hat auch viele unserer Bemühungen zunichte gemacht und Zielsetzungen relativiert. Es soll an dieser Stelle nicht geleugnet werden, dass der Schwerpunkt unserer Arbeit viele Jahre lang auf der Beobachtung und Analyse der rechtlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklung in Russland lag. Darüber hinaus haben wir aktiv Kooperationen und Doppelstudiengänge mit russischen Universitäten und Hochschulen aufgebaut, so insbesondere mit der staatlichen Wirtschaftsuniversität in Sankt Petersburg sowie mit der Russischen Plekhanov-Wirtschaftsuniversität Moskau. Vor dem Hintergrund des Angriffskrieges auf die Ukraine und der sich immer weiter zuspitzenden politischen Lage haben wir diese Doppelstudiengänge und auch sonstige Kooperationen bis auf weiteres ausgesetzt, auch wenn wir damit gerade jungen Menschen Perspektiven nehmen werden. Der Kooperationsvertrag mit der juristischen Fakultät der staatlichen Universität St. Petersburg wurde vollständig gekündigt.

Auch Veranstaltungen, die auf die Zusammenarbeit mit Russland und russischen Institutionen fokussiert waren, wurden beendet, so insbesondere der Russland-Tag Mecklenburg-Vorpommern, welcher 2014 auch von unserem Institut mit aus der Taufe gehoben wurde und bei welchen wir bis zuletzt Mitveranstalter neben der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern und der IHK Rostock waren.

Was im Hinblick auf Russland bleibt, ist lediglich die weitere Beobachtung und Analyse der rechtlichen und rechtspolitischen Entwicklung, soweit zuverlässige Informationen überhaupt zugänglich sind.

Abgesehen davon haben wir vor, den bereits vor dem Krieg begonnenen, intensiven Austausch mit Universitäten in der Ukraine, in Zentralasien, im Kaukasus und im Baltikum weiter zu pflegen und zu intensivieren. So haben wir in der letzten Aprilwoche eine Veranstaltung zu den Verwaltungsrechtsreformen in diesen Ländern in Kooperation mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in den Räumen der Hochschule durchgeführt.

Auch wenn die Umstände widriger nicht sein könnten, so glauben wir dennoch an unserem Auftrag, das Wissen über die rechtliche, wirtschaftliche und politische Entwicklungen Osteuropa – auch in Russland –, Zentralasien und dem Kaukasus zu mehren und auch Kooperationen mit der Ukraine, mit Kasachstan, Usbekistan, Aserbaidschan sowie den baltischen Ländern zu vertiefen.

 

 

 

 

Aktuelle Themen und Veranstaltungen

Veröffentlichungen

Das Ostinstitut untersucht die rechtliche, wirtschaftliche und politische Entwicklung der Staaten Osteuropas, Zentralasiens und Kaukasus und bereitet diese durch Kurzberichte, wissenschaftliche Aufsätze und sonstige Veröffentlichungen sowie durch Videos und Podcasts für Unternehmen, Wissenschaft, Studium und Politik auf. Die Beiträge sind nach den Bereichen Wirtschaft, Recht und Politik sowie nach ihrer Aktualität geordnet.

 

Russland, Osteuropa & Zentralasien

Im folgenden Abschnitt sind Berichte und Analysen zu Recht, Wirtschaft und Politik nach Ländern geordnet: Russland, Ukraine, Belarus, Moldau, Polen, Baltikum, Kaukasus und Zentralasien. Auch nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine halten wir es dennoch für wichtig, die Rechtsentwicklung in Russland weiter zu verfolgen, soweit dies überhaupt möglich ist.

Russland

Es soll nicht verleugnet werden, dass über ein Jahrzehnt das Hauptaugenmerk unserer wissenschaftlichen Analysen auf der Rechtsentwicklung in Russland lag sowie auf der Organisation von Kooperationen und  Doppelstudiengängen mit der Russischen Plechanov-Wirtschaftsuniversität in Moskau sowie der Sankt Petersburger staatlichen Wirtschaftsuniversität (FINEC).

Alle Kooperationen mit russischen Institutionen sind nunmehr eingefroren oder aber gekündigt. Nichtsdestotrotz halten wir es für wichtig, im Rahmen des Möglichen die rechtliche, wirtschaftliche und politische Entwicklung Russlands weiter zu beobachten. Im Folgenden finden Sie diesbezüglich aktuelle Beiträge.

 

 

Osteuropa & Ukraine

Wir lassen auch Polen, Belarus, Moldau, und das Baltikum und vor allem die Ukraine nicht aus dem Blick. Seit Beginn der Ukraine-Krise verfolgt das Institut die Rechtsentwicklung in diesem Land, wobei wir mit Experten in Kiew, Poltawa/Charkow sowie Odessa zusammenarbeiten.

 

 

Kaukasus & Zentralasien

Eine Abteilung unseres Instituts befasst sich intensiv mit der Rechtsentwicklung in Kasachstan und Usbekistan, aber auch anderer zentralasiatischer Republiken, wobei wir auch Weiterbildungsmaßnahmen durchführen sowie Gesetzgebungsunterstützung leisten. Hierbei bestehen Kooperationen mit den Universitäten in Kasachstan (Nursultan bzw. Astana, Almaty) und Usbekistan (Taschkent).

 

 

Aktivitäten

Russland, Ukraine oder Zentralasien - das Ostinstitut ist ein starker Partner und Berater für Wirtschaft, Recht und Politik sowie in der Aus- und Weiterbildung.

Das Ostinstitut

Das im Dezember 2009 gegründete Ostinstitut/Wismar (Institut für Recht, Wirtschaft und Handel im Ostseeraum e.V.) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ausbildung, Wissenschaft und Forschung auf den Gebieten des Rechts, des Handels, der Wirtschaft und der Politik für die Staaten des Ostseeraums, darunter insbesondere Russland, zu unterstützen. Weitergehend erstreckt sich das Forschungsinteresse aber auch auf die Nachbarstaaten Russlands, so insbesondere die Ukraine, Belarus, Moldau und die Staaten Zentralasiens.

Das Ostinstitut ist seit dem Jahr 2018 An-Institut an der Hochschule Wismar.

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