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zu wirtschaftlich relevanten Themen

Ost/Letter Ausgabe 1/2020 -  Editorial

Liebe Leser,

die Coronakrise hat mehrere Effekte, die auch unsere Tätigkeit berühren:

viele Themen, so etwa die russische Verfassungsreform, die am 10. März 2020 in der Duma beschlossen wurde und welche Putin quasi die Alleinherrschaft bis 2036 ermöglichen könnte, Themen also, früher für einen Aufschrei gesorgt hätten, werden von der Coronakrise überdeckt. Wir wollen ihnen die Aufmerksamkeit widmen, die sie verdienen.

Weiter hat die Pandemie nicht nur zu einem Stillstand der Wirtschaft geführt. Ein weiterer Effekt ist, dass der Reigen der sich über das ganze Jahr erstreckenden Konferenzen aller mit Osteuropa und Russland befassten Institutionen durchbrochen wird. Wir verstehen dies auch als Anstoß, in Zukunft neue Mittel und Wege zu finden, gesellschaftlichen, unternehmerischen und wissenschaftlichen Austausch auch in der Osteuropaforschung zu pflegen.

Ins Zentrum dürfte zukünftig die digitale – und vor allem ergebnisorientierte –Verbreitung von Kommentaren und wissenschaftlichen Arbeiten rücken. Daher sind wir zurzeit bemüht, unsere Website neu zu gestalten. Nichtsdestotrotz: die Erkenntnisse für diese Beiträge müssen unabhängig von der Form durch wissenschaftliche Feinarbeit zutage gefördert werden. Genau dieses Ziel verfolgen wir in diesem Ost/Letter weiter, durch Analysen, Kommentare und Beiträge zur Rechtsentwicklung in Osteuropa, Russland und auch in den sonstigen ehemaligen Republiken der Sowjetunion.

Beste Grüße von Ihrem Ostinstitut/Wismar

 

Andreas Steininger und Joachim Schramm