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Zu den Beziehungen zu Russland

08.11.2019
Zu den Beziehungen zu Russland

Dmitri Trenin, Leiter des Carnegie Moscow Center hat in einem Artikel bei IPG Stellung zu der Frage genommen, wie sich die Beziehungen zwischen der EU und Russland in den nächsten Jahren entwickeln könnten. 

Unter anderem schreibt Trenin, dass die Ukraine-Krise nicht nur Europa und Russland gespalten habe, sondern auch Russland dazu gezwungen, sich auf sich selbst zu konzentrieren. Dies bedeute, dass sich das Land nicht als europäisches Ostgebiet sieht, sondern als große und unabhängige geopolitische und strategische Einheit auf globaler Ebene. Das heutige Russland sei zwar kulturell immer noch europäisch geprägt, aber politisch weder asiatisch noch eurasisch, sondern einfach russisch.

Europa, das Generationen von Russen als Mentor und Modell diente, wird nun in erster Linie als Nachbar wahrgenommen. Als geopolitischer und strategischer Akteur wird die Europäische Union allerdings von den Russen ignoriert – trotz ihrer wirtschaftlichen Macht. Wenn es um Weltpolitik und Geostrategie geht, sieht Russland Europa als Mitläufer der Vereinigten Staaten.

Die Beziehungen zwischen Russland und der EU müssen sich nun auf politikfremde Bereiche konzentrieren – von unternehmerischen Aktivitäten über Technologietransfers bis hin zu humanitären und kulturellen Themen.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Fotoquelle: www.vybor.news

 

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