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Zentralbank Russlands wird den Rubel nur bei Gefahr für die Finanzstabilität unterstützen

06.11.2014
Zentralbank Russlands wird den Rubel nur bei Gefahr für die Finanzstabilität unterstützen

Am 10.11.2014 hat die russische Zentralbank ihre Politik bzgl. der Devisenmarktinterventionen geändert. Die Zentralbank hat regelmäßige Devisenmarktinterventionen an der Grenze des Währungskorbs aufgehoben und den Rubelkurs faktisch freigegeben. Der Rubelkurs soll nun allein unter Einfluss der Marktfaktoren gebildet werden. Urspünglich war die Freigabe erst für 2015 vorgesehen.

Die Zentralbank will durch den Verzicht auf Devisenmarktinterventionen spekulative  Strategien gegen den Rubel verhindern. Devisenmarktinterventionen sind jedoch nicht ganz ausgeschlossen. Die Zentralbank kann sie bei einer Gefahr für die Finanzstabilität durchführen.

Dank dieser Entscheidung soll die Zentralbank Devisenreserven sparen. Der bisherige Einsatz der Währungsreserven im Wert von rund 30 Mlrd.US-Dollar allein im Oktober erfüllte die Erwartungen der Zentralbank nicht. Dies förderte nur die Spekulationsnachfrage.

In der kurzfristigen Perspektive erwarten russische Analysten eine weitere Schwächung des Rubels, der auch wegen andererFaktoren unter Druck bleibt, wie z. B. wegen der Senkung der Ölpreise. Zur Zeit kostet ein Barrel Brent ca. 81 US-Dollar. 

Quelle: www.kommersant.ru  

 

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