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Treffen der Regierungschefs zur Beförderung des Vertrags über die Eurasische Wirtschaftsunion

02.05.2014
Treffen der Regierungschefs zur Beförderung des Vertrags über die Eurasische Wirtschaftsunion

Am 29.04.2014 fand in der weißrussischen Hauptstadt Minsk die Sitzung des Obersten Eurasischen Wirtschaftskomitee statt, an der die Präsidenten von Russland (Wladimir Putin), Kasachstan (Nursultan Nasarbajew) und Weißrussland (Alexander Lukaschenko) teilgenommen haben.  Die Sitzung sollte die Uneinigkeiten beim Entwurf des Vertrages über die Eurasische Wirtschaftsunion beseitigen, der Ende Mai 2014 in der kasachischen Hauptstadt Astana unterzeichnet werden soll. Der Vertrag soll am 1.01.2015 in den Ländern der Zollunion in Kraft treten.

An dem Gründungsprojekt hat man seit Mitte der Neunzigerjahre gearbeitet. Laut Nursultan Nasarbajew, dem Inspirator und Mitautor der Union, soll diese auf die globale Verschiebung der wirtschaftlichen Schwerkraft nach Asien reagieren. 

Die Eurasische Wirtschaftsunion soll die bereits im Rahmen der Zollunion bestehende Zusammenarbeit vertiefen und auf höheres Niveau bringen. Der gemeinsame Markt der Union erfasst rund 170 Millionen Menschen. Das gemeinsame Bruttoinlandsprodukt beträgt ca. 2,7 Billionen US-Dollars. Ferner erklärten Armenien und Kirgisien, in die Union beitreten zu wollen. 

Weiter Details zu dem Entwurf des Vertrages über die Eurasische Wirtschaftsunion finden Sie hier

Fotoquelle: www.kremlin.ru

 

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