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Russlands Kreditwürdigkeit gerät unter Druck

25.04.2014
Russlands Kreditwürdigkeit gerät unter Druck

Die Ratingagentur Standard & Poors (S&P) hat am 25.04.2014 Russlands Kreditwürdigkeit herabgestuft.Die Bonitätsnote wurde um eine Stufe auf "BBB" reduziert. Das ist nur eine Stufe über dem sogenannten "Ramschbereich", der spekulative Anlagen kennzeichnen soll. 

Die Ratingagentur begründet die Herabstufung vor allem mit den wahrscheinlichen Sanktionen gegen Russland sowie mit dem Kapitalabfluss aus Russland, der wegen der Ukraine-Krise im ersten Vierteljahr 2014 rund 60 Milliarden US-Dollars erreichte. Das ist so viel wie der jährliche Abfluss der vergangenen Jahre. 

Laut dem Minister für wirtschaftliche Entwicklung Alexej Uljukaev ist die Entscheidung von S&P politisch motiviert und nur zum Teil eine Reaktion auf die tatsächliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in Russland. Uljukaev meint, dass die Herabstufung nur einen geringen Einfluss auf die Investoren in Russland haben werde. Die Herabstufung sei nicht unerwartet gewesen. Sie sei von den Investoren bereits in ihren Investitionserwartungen berücksichtigt worden. Uljukaev erwartet im Investitionsbereich daher keine Änderungen. 

Fotoquelle: www.ikrim.net

 

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