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Neue Strategie nachhaltiger Entwicklung des ländlichen Raums in Russland

12.02.2015
Neue Strategie nachhaltiger Entwicklung des ländlichen Raums in Russland

Mit Verfügung vom 2.2.2015 Nr. 151-r hat die russische Regierung die Strategie nachhaltiger Entwicklung des ländlichen Raums der Russischen Föderation gebilligt.

Die Strategie ist auf die Schaffung von Bedingungenfür eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität unddes Lebensstandardsder Landbevölkerungauf der Grundlageder Vorteile der ländlichenLebensweise gerichtet. Dies soll sicherstellen, dass das soziale und wirtschaftlichePotenzialdes ländlichen Raumserhalten bleibt sowie dass die nationalenFunktionen - Produktion, Demographie, Arbeitsressourcen, Kommunikation,Erhaltung historisch–kultureller Basis der Landbevölkerungsidentität,sozialeKontrolle undEntwicklung des ländlichen Raumes– realisiert werden.

Die in der Strategie vorgesehenen Maßnahmen sind insbesondere gerichtet:

-         auf die Entwicklung der Landwirtschaft, den Wachstum der Beschäftigungsquote sowie des Einkommens der Landbevölkerung,

-         auf die Verbesserung des Lebensstandards der Landbevölkerung insgesamt,

-         auf die Schaffung von Voraussetzungen für die ausreichende Ausstattung des ländlichen Raums mit hochqualifiziertem Personal,

-         auf die Unterstützung und Entwicklung der landwirtschaftlichen Kooperation,

-         auf die Entwicklung der kommunalen Selbstverwaltung.

Zum Jahr 2030 soll u.a. erreicht werden:

-         Stabilisierung der Zahl der Landbevölkerung von 35 Millionen Menschen,

-         Erhöhung der Lebenserwartung der Landbevölkerung auf 75,6 Jahre,

-         Reduzierung der Migration der Bevölkerung aus dem ländlichem Raum auf 74.100 Menschen,

-         Erreichen der durchschnittlichen Jahreswachstumsrate der landwirtschaftlichen Produktion i.H.v. 5,5 %,

-         Erhöhung der Beschäftigungsrate der Landbevölkerung auf 65,5 %,

-         Erhöhung der Zahl von Hebammen- und Hausarztpraxen im ländlichen Raum (um 1.700 Praxen),

-         Erhöhung des Anteils der ländlichen Siedlungen auf 80 %, die durch asphaltierte (hartbelegte) Straßen an das allgemeine Autostraßennetz Anschluss haben.

Eine besondere Stelle in der Strategie finden Umweltschutzfragen sowie Fragen der Erhaltung und der Nutzung natürlicher Ressourcen. Es ist ferner darauf hingewiesen, dass die Entwicklung des ländlichen Raums differenziert unter Berücksichtigung seiner Vielfalt realisiert werden soll.

Ein Maßnamenplan zur Realisierung der Strategie soll innerhalb von 6 Monaten durch das Landwirtschaftsministerium und die anderen zuständigen Behörden ausgearbeitet und der Regierung vorgelegt werden.

Quelle: http://government.ru/docs/16757/.

Fotoquelle: www.biznesinfo.az

 

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