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Keine Herabstufung der Bonitätsnote für Russland

26.10.2014
Keine Herabstufung der Bonitätsnote für Russland

Am 24.10.2010 hat die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor´s die Bonitätsnote für Russland nicht auf Ramsch-Niveau herabgestuft. Die Kreditwürdigkeit des Landes wird weiterhin mit BBB- bewertet. Anderenfalls wäre Russland als ein sehr spekulatives Investment gekennzeichnet worden. Die Prognose blieb jedoch negativ, d.h. die Herabstufung ist innerhalb der nächsten eineinhalb Jahren möglich.

S&P hat bestätigt, dass trotz der wirtschaftlichen Sanktionen die Staatsverschuldung Russlands niedrig bleibt und die meisten russischen Unternehmen und Banken zumindest bis zum Ende 2015 ausreichende Devisenreserven zur Abzahlung ihrer Kreditschulden haben werden. 

S&P verwies jedoch auf die strukturelle Schwäche der russischen Wirtschaft, besonders auf die starke Abhängigkeit von Rohstoffen. Russland ist auf einen hohen Ölpreis angewiesen.

Der Finanzminister Anton Silujanov sowie der Minister für wirtschaftliche Entwicklung Aleksej Uljukaev nannten die Bewertung als entsprechend der tatsächlichen Lage. Sie sehen keine objektiven Gründe für eine Herabstufung. Mit ihnen sind auch russischen Experten einverstanden, die fundamentale Faktoren, einschließlich die Haushaltslage, die Zahlungsbilanz und die Absenkung von Ölpreisen bewertet haben.

Die anderen Ratingagenturen Moody´s und Fitch bewerten Russland höher: mit Baa2 bzw. BBB.  

Fotoquelle: www.zn.ua

 

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