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Investitionen in russische Immobilien gesunken

29.08.2014
Investitionen in russische Immobilien gesunken

Nach einer Untersuchung der amerikanischen Immobiliengesellschaft JLL wurde im ersten Halbjahr 2014 in russische Immobilien 1,4 Milliarden US-Dollars investiert, um 59 % weniger als im ersten Halbjahr 2013. 

Im zweiten Quartal 2014 betrugen die Investitionen 842 Mio US-Dollars oder 36 % weniger im Vergleich zum Vorjahresquartal. Im ersten Quartal 2014 betrugen die Investitionen 545 Mio US-Dollars oder um 73 % weniger im Vergleich zum Vorjahresquartal. 

Laut Experten von JLL war die Situation im ersten Halbjahr 2014 für Investoren sehr angespannt. Die Machtwechsel in der Ukraine, der Krim-Anschluss sowie die letzten Sanktionen der USA und der EU gegen Russland setzten die russische Wirtschaft unter Druck, deren Wachstum sich ohnehin bereits verlangsamt hat. Die BIP-Prognose wurde von 0,4 % auf 0,2 % korrigiert (Nach der Prognose im Juli 2013 betrug die Wachstumsrate 3,1 %). Dies hatte die Erhöhung des Kapitalabfluss aus Russland zur Folge. Nur im ersten Halbjahr 2014 erreichte der Kapitalabfluss 75 Milliarden US-Dollars. Im Jahr 2013 betrug der Kapitalabfluss insgesamt 62,7 Milliarden US-Dollars. 

Diese negativen Tendenzen haben zu der Senkung des Anteils ausländischer Investitionen in Immobilien in Russland insgesamt geführt. Im ersten Quartal 2014 betrug der Anteil der Käufe durch ausländische Investoren 43 % vom Gesamtvolumen der Investitionen, während im zweiten Quartal 2014 auf 18 % sank.  

Nach Einschätzung der JLL-Experten wird im Jahr 2014 insgesamt 3,4 Milliarden US-Dollars in Immobilien investiert. Bei der Frühjahrsprognose ging man von einem Betrag i.H.v. 7 Milliarden US-Dollars aus. 

Fotoquelle: www.dibit.ru

 

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