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Handel zwischen der EU und Russland rückläufig

19.04.2017
Handel zwischen der EU und Russland rückläufig

Nach 2016 ist Russland nicht mehr der drittwichtigste Handelspartner der EU. Diese Position hatte Russland über 10 Jahre lang inne. Nach Angaben der Europäischen Kommission und Eurostat ist der Export der russischen Waren in die EU um 12,9 % zurückgegangen. Der Export erreichte 119 Mrd. Euro, den Tiefstand in den letzten 10 Jahren.

Der russische Anteil im gesamten EU-Import ist auf 7 % gesunken. Vor fünf Jahren betrug er noch 11,5 %. 2/3 der russischen Importe bzw. 78 Mrd. Euro entfallen auf Öl, Ölprodukte, Gas und andere fossile Brennstoffe. Das sind 15,4 % weniger als im Vorjahr, obwohl Russland tatsächlich Gas um 17 % und Öl um 6 % mehr exportiert hat. Der Grund für die Senkung des russischen Anteils im gesamten EU-Import sind die niedrigen Preise für das wichtigste russische Exportprodukt – Brennstoffe.

Die Importe von russischen hochqualifizierten Produktion in die EU sind vor dem Hintergrund der niedrigen Wettbewerbsfähigkeit weiter gesunken. So hat sich der Import von Maschinen und Transportausrüstung aus Russland in die EU von 2,36 auf 2,3 Mrd. Euro verringert. Der russische Teil auf dem europäischen Markt beträgt jetzt nur noch 0,4 %.

Importe der chemischen Produktion sind um 19 % von 5,44 auf 4,44 Mrd. Euro eingebrochen, was nur noch 2,4 % vom gesamten Markt beträgt (der tiefste Stand seit den letzten 10 Jahren).

Fotoquelle: www.vestikavkaza.ru

 

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