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Community: Führungswechsel beim OMV

23.01.2014
Community: Führungswechsel beim OMV

Zum Jahreswechsel 2013/2014 wurden die Positionen des Geschäftsführers und des Präsidenten des Ost und Mitteleuropavereins (OMV) neu besetzt. Für den bisherigen Präsidenten Dr. Gerd Lenga trat der Rechtsanwalt Dr. Marcus Felsner dieses Amt an; der langjährige Geschäftsführer des OMV Dr. Hanno Stöcker wurde seiner Pflichten entbunden. Die Position des Geschäftsführers bekleidet nun Frau Ute Kochlowski-Kadjaia, die bislang  das Berliner Hauptstadtbüro führte.

Es kommt nicht häufig vor, dass gleich zwei Spitzenpositionen eines Interessenverbandes bzw. Vereines innerhalb eines Monats neu besetzt werden. Es handelt sich um eine Maßnahme, welche als Wunsch auf einen Neubeginn im Hinblick auf Strategie und Ausrichtung des Vereins interpretiert werden kann. Auf jeden Fall lässt sie aber auch auf einen Machtkampf hinter den Kulissen des Vereins schließen. Offensichtlich hat es das bisherige Vorstandsmitglied Dr. Marcus Felsner verstanden, die übrigen Vorstandsmitglieder davon zu überzeugen, dass er den Verein besser als bisher zu präsidieren vermag.

In seiner Begrüßungsrede am 21. Januar 2014 im Auswärtigen Amt in Berlin sagte Herr Dr. Felsner, dass er das Amt mit großer Freude aber auch mit der entsprechenden Demut bekleiden wolle. Der neue Präsident skizzierte seine Vorstellungen für die Ausrichtung des OMV, wozu vor allen Dingen gehöre, die wichtigste Klientel des OMV, nämlich dem in Osteuropa investieren in deutschen Mittelstand, eine Stimme zu geben. Hierbei solle sich der OMV etwa im Hinblick auf Russland abseits jeglicher Wertdiskussionen oder Anbiederung an die dortige Regierung halten, sondern vielmehr neutral zur Wissensvermittlung und gegenseitigem Verständnis beitragen.

Zum Ende seiner Rede in formulierte er fünf Forderungen an die deutsche Politik. Dazu gehören der Ausbau der Instrumente der Exportförderung und -absicherung, eine gesteigerte Visibilität der deutschen Politik in den Ländern, die Klärung der Visafrage in Bezug auf Russland, eine bessere Verzahnung von Außen- und Entwicklungspolitk untereinander und mit der Außenwirtschaft sowie eine mutige und neue Zielsetzung für den europäischen Wirtschaftsraum.

 

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